Was zwei kleine Pflanzen nicht alles anstellen können. Anfangs wollten die beiden nicht so richtig werden. Wir konnten sie auch erst spät pflanzen, da der Umzug ins Haus lange auf sich warten ließ und der Garten noch gemacht werden musste. Ende Juli dann bezogen die beiden, von meinen Eltern vorgezogenen kleinen Dinger, unser Grundstück.

Zitat Mama “Mal sehen, ob die überhaupt noch richtig anwachsen. Wenn nicht, schmeißt du sie wieder raus.” Damit war mein Ehrgeiz gepackt. Ich hegte und pflegte die Beiden wie ein Baby. Gießen, streicheln, gut zureden - das volle Programm. Und tatsächlich, es schien zu helfen. Doch je schneller sie wuchsen, desto größer wurde auch das Grauen für meine Männer.

Hier unser erstes Prachtexemplar

Bei der einer Zucchini blieb es aber nicht. Es gab gefüllte Zucchini, eingelegte Zucchini, Zucchinisuppe, dann wieder gefüllte Zucchini…

Meine Männer protestieren mittlerweile. “Schenk sie doch den Nachbarn” Nicht, dass wir das nicht schon getan hätten. Nur der große Kürbis, den wir von einem im Tausch bekommen haben, war für meinen Mann ungefähr so, wie Pest gegen Cholera zu tauschen. Und das, wo unsere Pflanzen immer noch Nachschub produzieren.

Morgen hab ich frei. Der große Mann ist unterwegs, der kleine Mann geht in die Kita. Und ich freu mich auf meine gefüllte Zucchini!

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